Mittwoch, 9. Juli 2008

Durch die LIENZER DOLOMITEN

Nachdem wir ein Auto am Parkplatz Luggauer Brücke deponiert hatten, starteten wir vom Bahnhof NIKOLSDORF. Christian stellt sich auf Sonne ein! </font></em><br />Der Aufstieg über den Zabarot-.Leiternsteig auf das Hochstadelhaus gestaltete sich steil und ruppig.  Nach 5 Stunden schweißtreibendem Anstieg  erreichte ich das Hochstadelhaus und wurde bereits mit einem Bier erwartet.  Die beiden Teilzeit-Hüttenwirte (übrigens HS-Lehrer) bewirteten uns vorzüglich, so dass wir am nächsten Tag gestärkt den anstrengendsten Teil der Durchquerung - Dreitörlweg mit Gipfelanstieg Hochstadel - antreten konnten. Insgesamt waren wir 8 Stunden unterwegs. Hochstadel 2680 
Erst nach dem Anstieg zum Laserztörl war der Blick frei auf die Karlbader Hütte.  Die beiden Seen und die Hütte vor Augen ließen uns die müden Beine vergessen. Da wir bereits am Nachmittag angekommen waren, hatten wir genügend Zeit uns zu kultivieren und das herrliche Umfeld der Hütte zu bewundern. Der nächste Tag bescherte uns einen rassigen Klettersteig (C, D). Da war ich in meinem Element und brauchte den Vergleich mit den Jüngeren nicht zu scheuen.  Schon beim Abstieg braute sich ein gehöriges Gewitter zusammen, das dann auch bald nach unserer Ankunft bei der Hütte loskrachte. Gott sei Dank war am nächsten Tag das Wetter wieder freundlich genug für den Abstieg über das Kerschbaumer Törl  Ursprünglich hätten wir dort noch einmal Quartier nehmen wollen, aber das Wetter war einfach zu unbeständig. Nachdem es mir aber dort so gut gefallen hat, werde ich diese Übernachtung sicher einmal nachholen.  Gestärkt mit einem köstlichen Hirschgulyas und zwei Krügerln fielen uns die letzten Abstiegsstunden leicht. Beim Parkplatz unterhalb der Luggauer Brücke hatten 1700 Abstiegsmeter am Stück ein Ende.

Sonntag, 6. Juli 2008

SPREEWALD-TOUR 2008

Inspiriert durch einen Artikel im KANU-Magazin haben Ossi und ich uns bereits vor Weihnachten 2007 entschlossen, diese Paddeltour in der Nähe Berlins durchzuführen. Die bereits damals gebuchten Flüge waren deutlich billiger (68 € für Hin- und Rückflug) als die Bahnfahrt. Dank unseres genialen Ally-Faltkanadiers war der Transport mit dem Flugzeug kein Problem. Bei der Ankunft in Berlin-Tegel fehlten zwar unsere Paddel aber die tauchten Gott sei Dank wieder auf. Mit nunmehr vollständiger Ausrüstung stiegen wir in den öffentlichen Bus zum Hauptbahnhof um und von dort fuhren wir zu unserem Ausgangsort LÜBBEN. Nach einem zünftigen (fetten) Essen in einem Bierlokal bauten wir unser Boot auf, luden das Gepäck ein und begaben uns auf große Fahrt. Wir konnten herrliche Aulandschaften mit unzähligen Vögeln (Eisvogel, Kormoran, Schwan, Reiher, Raubvögel ...) und Tieren, die wir nur mehr von Bildern kennen (Biber, Otter, Damhirsch ...) bewundern, mussten aber auch Hindernisse von Menschenhand überwinden. Oft glaubten wir uns wegen der zahlreichen Nebenarme und Verbindungskanäle in eine Dschungellandschaft versetzt. Nach sechs- bis achtstündigen Paddelstrecken suchten wir uns einen Lagerplatz, bauten unser Zelt auf und belohnten uns für unsere Mühen mit einem guten Bier. Manchmal konnten die Schleusen nur mit Hilfe von bereitgestellten Loren, die sauschwer zu bewegen waren, überwunden werden. Die letzte Tagesetappe mussten wir bei regnerischem, kalten Wetter hinter uns bringen.  Schließlich kamen wir aber wohlbehalten in ERKNER >an und konnten auf dem Gelände des Kanucklubs Erkner sogar am Dachboden des Vereinshauses übernachten. Zeitig in der Früh packten wir unsere Paddelutensilien zusammen und begaben uns per Bahn nach Berlin auf eine Besichtigungstour. Voller Eindrücke und reich an neuen Erfahrungen flogen wir (zwar ohne unsere Paddel) wieder nach Wien.